Galileo at school!

Heute gibt’s mal wieder eine Super-Nachricht! Meine Schule hat jetzt einen eigenen Galileo-Kipptisch – das heißt, dass ich meine Übungen jetzt während meiner Physiotherapie in der Schule machen kann! Das ist total klasse – möglich gemacht haben das die Förderstiftung der HHO sowie der Rotary Club Osnabrück!

Von meinem „Auf die Beine„-Programm und meinem Galileo-Training zuhause habe ich Euch ja schon eine Menge erzählt. Leider bin ich ja nun schon längere Zeit „Galileo-los„, was irgendwie doof war. Auf meiner Schule war und bin ich aber nicht die einzige Schülerin, die beim „Auf die Beine„-Programm mitgemacht hat bzw. mitmacht. Somit würden noch weitere Schülerinnen und Schüler von einem Galileo-Kipptisch profitieren.

Da sahen die Physiotherapeuten an meiner Schule auch so und haben sich dafür eingesetzt und stark gemacht, dass für die Schule ein solcher Kipptisch angeschafft wird. Das Problem dabei: Ein solcher Kipptisch ist ja nun nicht gerade ein Schnäppchen…

Das hat Antonius Fahnemann von der Förderstiftung der HHO auf den Plan gerufen! Dank der Förderstifung und den Osnabrücker Rotariern konnte die Summe gestemmt werden – und die HKS ist jetzt stolzer Besitzer eines Galileo-Kipptisches!

Für die Einweisung der Therapeuten durfte ich auch gleich mal drauf. Mein Fazit: Ich muss mich erst wieder dran gewöhnen an das Durchrütteln… 😉 . Jedenfalls kann ich jetzt in der Schule fleißig trainieren für meinen nächsten „Auf die Beine„-Aufenthalt in der UniReha Köln im November…

Ferien mit Wehmut

Ich habe seit heute Sommerferien! Gestern war mein letzter Schultag mit Zeugnisausgabe in der Horst-Koesling-Schule – zugleich mein letzter Schultag nach drei Jahren in der Grundstufe. Nach den Ferien komme ich dann in der Mittelstufe. Neue Lehrer, neue Klasse, neue Mitschüler – das wird alles wieder aufregend…

Jetzt haben bestimmt einige „Niedersachsen“ unter Euch gestutzt: Wie? Seit heute Sommerferien? Die Ferien haben doch schon längst begonnen… Das hängt damit zusammen, dass die HKS eine Tagesbildungsstätte ist, die aber als Schule staatlich anerkannt ist. Hier ist vieles anders als in den Regelschulen: Wir Kinder sind zunächst altersübergreifend in der dreijährigen Grundstufe, dann folgen drei Jahre Mittelstufe, drei Jahre Hauptstufe, drei Jahre Abschlussstufe. Jeder Schüler hat einen individuellen Stundenplan, außerdem finden auch die Therapien in der Schule statt.

Meine 3 Jahre Grundstufe sind jetzt vorbei – deshalb auch ein wenig Wehmut. Denn ich habe mich in meiner Klasse mit meinen großartigen Lehrern sehr wohl gefühlt. Und an meinem letzten Schultag habe ich – zusätzlich zu meinem Zeugnis – ein supertolles Geschenk bekommen: einen dicken Aktenordner, vollgepackt mit selbstgebastelten Seiten voller Fotos, mit Texten, Geschichten, Bildern der drei Jahre – das ist eine tolle persönliche Erinnerung an die Grundstufen-Zeit für mich, aber auch für Mama und Papa. Total super!

Drei Wochen habe ich jetzt Ferien – und die drei Wochen sind ziemlich vollgepackt: Eine Woche bin ich in der Ferienbetreuung der HKS, eine Woche mit Mama und Papa wieder in der UniReha Köln im Rahmen des laufenden „Auf die Beine„-Programms. Die Ärzte und Therapeuten gucken dann, welche Entwicklungen ich motorisch gemacht habe, wie mein Galileo-Training war und so weiter. Also: Nix mit Erholung in den Ferien… 😉

Übernachten in der Schule

Schule mal anders… Von Freitag auf Samstag haben alle Grundstufenkinder der Horst-Koesling-Schule in der Schule übernachtet! Das war vielleicht mal aufregend… Mir hat es jedenfalls richtig viel Spaß gemacht! Einfach toll, was die Schule und meine Erzieherinnen so alles auf die Beine stellen!

Die Schulübernachtung findet jedes Jahr, immer kurz vor den großen Sommerferien statt. Wir Kinder bleiben dann den Freitag in der Schule, vorher müssen die Eltern dann alle Schlafuntensilien in der Schule vorbeibringen. Und so hat mein Bulliteam meine Klappmatratze, mein Oberbett, mein Kissen, meine Begrenzungskissen etcetc. mitgenommen. Papa hat scherzhaft gesagt: „Das sind so viele Sachen, als wenn ich 2 Wochen in den Urlaub fahre!“ 😉

Der Übernachtungsfreitag ist dann echt toll: Wir essen dann abends gemeinsam an einem großen Tisch, abends werden dann die Schlafplätze in den verschiedenen Räumen verteilt. Ich durfte neben Nadine schlafen, einer Praktikantin, die jetzt auch zuhause mein neuer „Buddy“ ist… 😉 . Die Nacht selber war natürlich total aufregend – naja, so toll habe ich nicht geschlafen, aber das gehört ja bei so einer Übernachtung schließlich dazu. 🙂

Mein Fazit: Total toll – schade, dass es jetzt wieder ein Jahr dauert bis zur nächsten Schulübernachtung. Dann bin ich ja übrigens schon in der Mittelstufe in einer neuen Klasse. Aber das wird dann mindestens genauso viel Spaß machen wie jetzt an diesem Wochenende…